Digitale Displays im Außenbereich müssen deutlich mehr aushalten als klassische Bildschirme in Innenräumen. Sonneneinstrahlung, Regen, Staub, Temperaturschwankungen und mechanische Einwirkungen können die Technik dauerhaft belasten. Deshalb sollte bei Außeninstallationen frühzeitig entschieden werden, ob ein speziell entwickeltes Outdoor-Display oder ein professionelles Monitor-Schutzgehäuse die bessere Lösung ist.
Die Multimedia Display GmbH unterstützt gewerbliche Kunden bei der Auswahl geeigneter Display- und Schutztechnik für unterschiedliche Außenstandorte und öffentlich zugängliche Bereiche.
Ein herkömmliches Display ist normalerweise für kontrollierte Innenräume ausgelegt. Im Außenbereich verändern sich die Bedingungen erheblich. Schon direkte Sonneneinstrahlung kann sowohl die Lesbarkeit als auch die Temperatur des Gerätes beeinflussen.
Zusätzlich können je nach Standort folgende Belastungen auftreten:
Welche Schutzmaßnahmen benötigt werden, hängt deshalb immer von der konkreten Einbausituation ab.
Für Außenprojekte stehen grundsätzlich unterschiedliche technische Konzepte zur Verfügung. Ein komplettes Outdoor-Display ist bereits als Gesamtsystem für entsprechende Umgebungsbedingungen entwickelt. Alternativ kann ein geeignetes Display innerhalb eines speziell konstruierten Schutzgehäuses betrieben werden.
Welche Variante sinnvoller ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind unter anderem Standort, Bildschirmgröße, gewünschte Helligkeit, Temperaturbereich und Schutzanforderungen.
Bei Außeninstallationen spielt die Leuchtdichte eine zentrale Rolle. Ein Display kann technisch einwandfrei funktionieren und trotzdem ungeeignet sein, wenn die dargestellten Inhalte bei starkem Tageslicht kaum zu erkennen sind.
Wie viel Helligkeit benötigt wird, hängt unter anderem von der Ausrichtung des Displays, direkter Sonneneinstrahlung, Betrachtungsentfernung und Umgebung ab.
Ein überdachter Eingangsbereich kann beispielsweise andere Anforderungen haben als eine frei stehende Anlage auf einem offenen Platz.
Die IP-Schutzklasse beschreibt, in welchem Umfang ein Gehäuse gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. Für Outdoor-Anwendungen ist sie ein wichtiger technischer Wert, sollte aber nicht isoliert betrachtet werden.
Entscheidend ist, welchen Bedingungen die Installation tatsächlich ausgesetzt ist. Ein Gerät unter einem Vordach benötigt möglicherweise einen anderen Schutz als eine freistehende Lösung ohne bauliche Abschirmung.
Neben der Schutzart sollten deshalb auch Montageposition, Gehäusekonstruktion und die gesamte Einbausituation berücksichtigt werden.
Ein geschlossenes und geschütztes Gehäuse löst nicht automatisch alle Probleme einer Außeninstallation. Elektronische Komponenten erzeugen selbst Wärme, während Sonneneinstrahlung die Temperatur zusätzlich erhöhen kann.
Je nach Konstruktion können deshalb Belüftung, Lüfter, Heizsysteme oder andere Maßnahmen zur Temperaturregelung erforderlich sein.
Auch niedrige Außentemperaturen müssen berücksichtigt werden. Maßgeblich ist der vom Hersteller vorgesehene Betriebstemperaturbereich der eingesetzten Komponenten.
Öffentlich zugängliche Displays können zusätzlichen mechanischen Risiken ausgesetzt sein. Das betrifft beispielsweise Anlagen auf öffentlichen Plätzen, in Sportstätten, Schulen, Bahnhöfen, Parkhäusern oder frei zugänglichen Eingangsbereichen.
Je nach Gefährdung können robuste Gehäusekonstruktionen, geeignetes Schutzglas, gesicherte Befestigungen oder weitere konstruktive Maßnahmen sinnvoll sein.
Die notwendige Ausführung sollte sich dabei nach dem tatsächlichen Risiko am Standort richten.
In bestimmten Gebäudebereichen können neben mechanischem Schutz weitere Anforderungen relevant werden. Dazu gehören beispielsweise Installationen in Fluren, Rettungswegen oder Bereichen mit besonderen Brandschutzvorgaben.
Für solche Anwendungen bietet MM-Display neben klassischen Schutzgehäusen auch spezielle Lösungen im Bereich Brandschutz an. Welche Ausführung erforderlich ist, sollte immer anhand der konkreten baulichen und projektspezifischen Vorgaben geprüft werden.
Nicht nur das Display selbst, sondern auch die Bauform beeinflusst die technische Planung. Außenanlagen können beispielsweise direkt an einer Gebäudewand, innerhalb einer Konstruktion oder als freistehende Werbestele umgesetzt werden.
Bei freistehenden Systemen kommen zusätzliche Faktoren hinzu, etwa:
Diese Punkte sollten möglichst vor der Produktauswahl geklärt werden.
Eine robuste Installation muss im Servicefall trotzdem zugänglich bleiben. Komponenten, Anschlüsse oder Lüftungssysteme sollten so geplant werden, dass Wartungsarbeiten durchgeführt werden können, ohne die gesamte Konstruktion demontieren zu müssen.
Besonders bei Sondergehäusen und fest eingebauten Outdoor-Systemen ist eine durchdachte Serviceöffnung daher ein wichtiger Bestandteil der Konstruktion.
Nicht jeder Standort lässt sich mit einem Standardprodukt abdecken. Besondere Abmessungen, vorhandene Gebäudestrukturen, Designvorgaben oder spezielle technische Anforderungen können eine individuelle Konstruktion erforderlich machen.
Projektbezogene Lösungen können beispielsweise berücksichtigen:
Bei Außeninstallationen sollte nicht mit einem bestimmten Displaymodell begonnen werden. Sinnvoller ist es, zunächst die Bedingungen des Standortes zu erfassen.
Für eine technische Einschätzung sind insbesondere folgende Informationen hilfreich:
Erst auf dieser Grundlage lässt sich sinnvoll entscheiden, ob ein Outdoor-Display, ein Schutzgehäuse oder eine speziell entwickelte Konstruktion eingesetzt werden sollte.
Die Multimedia Display GmbH bietet Lösungen für professionelle Außeninstallationen, geschützte Displayanwendungen und individuelle Projektanforderungen.
Über die Projektberatung von MM-Display können Standort, Schutzbedarf und technische Anforderungen vor der Produktauswahl abgestimmt werden.
Die Multimedia Display GmbH mit Sitz in Wedemark ist Fachanbieter für professionelle Displaytechnik und projektbezogene Lösungen für gewerbliche Kunden.
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