Bei einem professionellen Outdoor-Display stellt sich nicht nur die Frage nach Größe und Helligkeit. Ebenso wichtig ist, wie Inhalte zugespielt und wie das System später genutzt werden soll. Je nach Projekt kann ein Display mit HDMI-Anschluss, ein Modell mit integriertem PC oder eine interaktive Touchlösung die sinnvollere Wahl sein.
Die Multimedia Display GmbH bietet verschiedene Outdoor-Display-Lösungen, die sich hinsichtlich Zuspielung, Bedienung und technischer Ausstattung unterscheiden.
Die richtige Variante hängt davon ab, ob bereits eine externe Zuspielquelle vorhanden ist, das System eigenständig arbeiten soll oder eine interaktive Bedienung vorgesehen ist.
Durch diese Aufteilung lässt sich die Technik gezielter an den tatsächlichen Zweck anpassen.
Ein Outdoor Display mit HDMI-Eingang eignet sich besonders dann, wenn bereits ein externer Player, Mini-PC oder eine andere Signalquelle vorhanden ist.
Über HDMI können beispielsweise folgende Geräte angeschlossen werden:
Diese Variante bietet sich an, wenn Display und Zuspieltechnik bewusst voneinander getrennt bleiben sollen. Wird später ein anderer Player benötigt, kann dieser unabhängig vom Bildschirm ausgetauscht werden.
Outdoor Display mit HDMI-Eingang ansehen
Ein Modell mit HDMI ist insbesondere interessant, wenn:
Damit bleibt die Installation flexibel, weil die Signalquelle unabhängig vom Display gewählt werden kann.
Bei einem Outdoor Display mit integriertem PC befindet sich die Rechentechnik direkt im System. Ein separater Computer neben dem Bildschirm ist dadurch nicht erforderlich.
Das kann vor allem bei Installationen interessant sein, bei denen möglichst wenige externe Komponenten verbaut werden sollen.
Je nach Software und Konfiguration können solche Systeme beispielsweise für folgende Aufgaben eingesetzt werden:
Outdoor Display mit integriertem PC ansehen
Ein integrierter Rechner kann die Installation übersichtlicher machen. Zusätzliche PC-Gehäuse, separate Befestigungen oder externe Rechnerplätze können entfallen.
Vor der Entscheidung sollte allerdings geprüft werden, welche Rechenleistung, Anschlüsse und Software für die geplante Anwendung benötigt werden. Auch die spätere Wartung oder ein möglicher Austausch der Computertechnik sollte in die Planung einbezogen werden.
Eine Touchfunktion ist dann sinnvoll, wenn Besucher, Kunden oder Mitarbeitende nicht nur Inhalte betrachten, sondern mit dem System interagieren sollen.
Ein Outdoor Touch Display mit integriertem PC kann beispielsweise für digitale Informationspunkte, Navigation oder Self-Service-Anwendungen eingesetzt werden.
Typische Anwendungsmöglichkeiten sind:
Outdoor Display mit integriertem PC und Touch ansehen
Nicht jede Außeninstallation profitiert von einer Touchfunktion. Wenn ausschließlich Werbung, Öffnungszeiten oder Informationen angezeigt werden, ist ein nicht interaktives System häufig ausreichend.
Touchtechnik ist vor allem dann sinnvoll, wenn Nutzer eine konkrete Aktion ausführen sollen, beispielsweise eine Kategorie auswählen, eine Karte bedienen oder weiterführende Informationen abrufen.
Dadurch lässt sich vermeiden, zusätzliche Technik einzusetzen, die für die eigentliche Anwendung keinen Mehrwert bietet.
Die Auswahl lässt sich häufig anhand weniger Fragen eingrenzen:
| Projektanforderung | Geeignete Variante |
|---|---|
| Externer Player oder eigener PC vorhanden | Outdoor Display mit HDMI |
| Eigenständiges System ohne separaten Rechner | Outdoor Display mit integriertem PC |
| Besucher sollen Inhalte bedienen | Outdoor Display mit PC und Touch |
| Player soll später einfach austauschbar bleiben | Outdoor Display mit HDMI |
| Software soll direkt auf dem System laufen | Outdoor Display mit integriertem PC |
| Navigation, Self-Service oder Produktberatung | Outdoor Touch Display |
Neben den Funktionen sollte berücksichtigt werden, wie die Installation später gewartet wird. Bei einer HDMI-Lösung können Player und Display getrennt ausgetauscht werden. Bei einem integrierten PC sind Bildschirm und Rechentechnik stärker miteinander verbunden.
Bei Touchsystemen kommt zusätzlich die interaktive Bedienebene hinzu. Deshalb sollte bereits bei der Planung feststehen, wer das System betreut und welche Komponenten im Servicefall erreichbar sein müssen.
Vor der Produktauswahl sollte geklärt werden, welche Verbindungen tatsächlich erforderlich sind. Neben HDMI können abhängig vom System beispielsweise Netzwerk, USB oder weitere Schnittstellen benötigt werden.
Hilfreich ist es, bereits vorab zu definieren:
Nicht jedes Projekt lässt sich mit einer Standardausstattung abdecken. Wenn zusätzliche Schnittstellen, besondere Gehäuse, Firmenfarben, Logos oder spezielle technische Komponenten benötigt werden, kann eine individuelle Konfiguration sinnvoll sein.
MM-Display bietet hierfür auch projektbezogene Sonderlösungen.
Je nach Projekt können beispielsweise Gehäuse, Farbe, Ausstattung, Touchfunktion, PC-Technik oder weitere Komponenten angepasst werden.
Bei einem Outdoor-Projekt sollte deshalb nicht nur gefragt werden: „Welches Display benötigen wir?“ Ebenso wichtig ist die Frage: „Wie sollen die Inhalte auf das Display gelangen und was soll der Nutzer damit machen?“
Wer lediglich einen vorhandenen Player anschließen möchte, benötigt eine andere Lösung als ein Unternehmen, das ein autarkes System betreiben oder einen interaktiven Informationspunkt aufbauen möchte.
Die Multimedia Display GmbH unterstützt bei der Auswahl zwischen HDMI-, PC- und Touchvarianten sowie bei projektbezogenen Sonderkonfigurationen.
Über die Projektberatung von MM-Display können Zuspieltechnik, Software, Bedienung und weitere technische Anforderungen vor der Bestellung abgestimmt werden.